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Gelungene Übergabe

Daniela Reuter: „Spätestens drei Jahre vor der geplanten Hofübergabe sollte eine erste Beratung stattfinden.“

Daniela Reuter, Wirtschaftsjuristin, und Udo Köhler, Dipl.-Wirtschaftsingenieur, haben als Generationenfolgeberater beim Bayerischen Bauernverband an den Geschäftsstellen Kaufbeuren und Bayreuth/Kulmbach schon einige Hundert Hofübergaben begleitet. Warum es sich lohnt, sich frühzeitig Gedanken um die Nachfolge im Betrieb zu machen, berichten die beiden Experten im Interview.

Wochenblatt: Wann sollte man sich als Betriebsleiter oder -leiterin Gedanken um die Hofübergabe machen?

Reuter: Meine Erfahrung zeigt: Es kommt immer wieder vor, dass ein Notfall die Betriebsfamilie zwingt, die Nachfolgeregelung völlig unvorbereitet anzugehen. Deshalb rate ich, dass sich die Übernehmergeneration bereits ab dem Zeitpunkt der eigenen Hofübernahme mit den Fragen auseinandersetzt: Was passiert im Krankheits- oder gar Todesfall? Haben wir entsprechende Vorsorgedokumente? Damit wollen wir niemanden ärgern oder triezen. Im Gegenteil: So kann verhindert werden, dass unvorhersehbare Ereignisse die Zukunft des Betriebs gefährden. Ein weiterer „Notfall“, für den vorgesorgt werden sollte, ist der Fall der Ehescheidung. Auch das kann Betriebe in ihrer Existenz gefährden. Ich empfehle sehr, sich frühzeitig Gedanken zur eigenen Nachfolgeregelung zu machen. Die Vorbereitung sollte mindestens zehn Jahre vor dem eigentlichen Führungswechsel beginnen und spätestens drei Jahre vor der Übergabe eine Beratung stattfinden. Darüber hinaus ist auch der Aufbau einer privaten Altersvorsorge ein Thema, mit dem sich die neuen Betriebsinhaber frühzeitig beschäftigen sollten. Ganz unter dem Motto: „Nach der Übergabe ist vor der Übergabe.“

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