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AUS DER PARXIS

Weniger nach Bauchgefühl entscheiden

Jan-Wilhelm Tieste lässt mittlerweile alle Jungtiere typisieren und vertraut bei allen Entscheidungen zu Selektion und Anpaarung auf die Ergebnisse der Zuchtwertschätzung.

Seit etwas mehr als zwei Jahren nutzt Jan-Wilhelm Tieste aus Hagenburg im Landkreis Schaumburg mittlerweile Herdentypisierung. Zunächst ließ er 55 Tiere auf einmal typisieren – alle Kälber und Jungtiere vor der ersten Besamung. Seitdem vertraut er bei allen Entscheidungen zu Selektion und Anpaarung auf die Ergebnisse der Typisierung.

Erste Erfolge waren schnell sichtbar: Die ersten getesteten Tiere hatten im Durchschnitt einen RZG von 122. Bei den 50 Tieren, die 2020 getestet wurden, lag der durchschnittliche RZG bei 128 und bei den in diesem Jahr bisher getesteten Tieren bei 132.

BETRIEBSSPIEGEL

Milchviehbetrieb Tieste

  • 230 Rinder, 120 melkende Kühe
  • Sechs Pferde, davon drei Zuchtstuten
  • 130 Hektar Fläche, davon 50 Hektar Grünland, 80 Hektar Ackerbau (Winterweizen, Silomais, Wintertriticale, Zuckerrüben und Kürbisse)
  • 2,8 Arbeitskräfte

Das Hofgelände, fast in Sichtweite zum Steinhuder Meer, ist mittlerweile komplett genutzt: Der bestehende Liegeboxenlaufstall wurde 2002 an einer Seite geöffnet und der Futtertisch verlängert. Tieste will auch die zweite Stallseite noch öffnen, um mehr Licht und Luft in den Stall zu bekommen.

2010 folgte der Bau eines Rinderstalls hinter dem Milchviehstall. Er bietet in der vorderen Hälfte eingestreute Abkalbebuchten und Platz für zehn Jungrinder und in der hinteren Hälfte 70 Jungviehplätze mit Spalten und Liegeboxen. In den Liegeboxen setzt Tieste auf Pferdemist und tägliche Kalkeinstreu.

Verkauft werden in der Regel die genomisch schwächsten Tiere. Die Vermarktung der Zuchttiere läuft über Masterrind im Ab-Hof-Verkauf.Tiere mit Klauenproblemen kommen zirka alle zehn Tage in den Klauenpflegestand, der Klauenpfleger kommt zweimal jährlich. Die Teil-TMR reicht für 25 Liter Milch, Milchleistungsfutter erhalten die Kühe nach Bedarf im Melkstand. Gemolken wird in einem Fischgrätmelkstand aus dem Jahr 2002. Unter der Woche melkt Tieste im Moment gemeinsam mit seinem Praktikanten Nico Wittenberg, am Wochenende abwechselnd mit seinen Eltern und einer 450 Euro-Kraft.

Die Kälber tränkt Tieste seit rund einem Jahr mit sechs Litern Vollmilch pro Mahlzeit fast ad libitum. Sein erster Eindruck ist, dass sich dadurch die Fruchtbarkeit verbessert hat. Außerdem erhalten die Kälber Probiotika gegen Durchfall.

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