Riesenbärenklau
Vorsicht, giftig!
Der Riesenbärenklau, auch Bärenkralle, Herkulesstaude oder Herkuleskraut genannt, ist eine zwei- bis mehrjährige hochgiftige Pflanze. Der invasive Neophyt stammt ursprünglich aus dem Kaukasus.
In Gärten, an Straßenrändern, Flussufern und im Wald breitet sich die hochgewachsene Pflanze mit den großen weißen Blüten derzeit immer weiter in den Revieren aus. Eine Berührung mit der giftigen Staude in Verbindung mit Tageslicht kann bei Menschen und Säugetieren zu schmerzhaften Folgen führen.
- Woran erkennt man die Pflanze im Revier? Der Riesenbärenklau hat einen behaarten Stengel mit purpurnen Flecken. Die vielen einzelnen Blüten wachsen zu großen Dolden, welche einen Durchmesser von bis zu 50 Zentimetern erreichen können. Der gesamte Neophyt kann binnen weniger Wochen auf eine Höhe von drei bis vier Metern wachsen. Die Pflanze blüht vor allem in den Monaten Juni bis Juli.
- Was sollte man nach Kontakt mit der Staude tun? Nach dem Kontakt muss die betroffene Hautstelle gründlich unter fließendem Wasser mit Seife oder etwas Spiritus abgewaschen werden. Danach sollten Sie die betroffene Stelle mit einer Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen. Die nächsten Tage darf der Hautbereich nicht der Sonne ausgesetzt werden, denn durch die Berührung mit der Pflanze verliert die Haut ihren natürlichen UV-Schutz (phototoxische Reaktion). So kann es zu Verbrennungen zweiten und sogar dritten Grades kommen. Das Heimtückische dabei ist, dass die Gifte erst wirken, wenn die betroffenen Hautstellen in die Sonne kommen. Das ist sogar noch nach mehreren Tagen möglich.
- Was sind typische Reaktionen nach Kontakt? Der Körper reagiert auf den Kontakt mit Juckreiz, Rötung, Schwellung, Blasenbildung und Ausschlag. Gefährlich ist übrigens auch dass Einatmen der ätherischen Öle der Pflanze. Sollte dies passieren, muss umgehend ein Notarzt gerufen werden. Es kann zu akuten Symptomen wie Fieber und Atemnot kommen.
- Ist die Pflanze gefährlich für Hunde? Auch für unsere Vierbeiner ist die Pflanze hochgiftig. Bei ihnen können sich ebenfalls nach Kontakt schmerzhafte und entzündete Quaddeln und Verätzungen bilden. Lassen Sie daher Ihren Hund daher keinesfalls an der Staude schnüffeln.
- Welche Tiere fressen Riesenbärenklau? Für Schafe ist die Pflanze ein wahrer Leckerbissen. Daher werden diese gerne dazu eingesetzt, die hochgiftigen Stauden kurz zu halten. Für die Wiederkäuer birgt die Pflanze keine Gefahr.
- Ist Riesenbärenklau meldepflichtig? Für den Riesenbärenklau besteht keine offizielle Meldpflicht. Wenn Sie jedoch die gefährliche Pflanze im öffentlichen Raum entdecken, sollten Sie diese bei der örtlichen Kommune melden.
- Wie kann Riesenbärenklau entsorgt werden? Bei der Entsorgung muss ein Schutzanzug getragen werden, der Hände, Augen, Gesicht und Füße vollständig bedeckt. Die Pflanze sollte auf jeden Fall samt Wurzel entfernt werden, um einen Wiederaustrieb zu verhindern. Bringen Sie den Riesenbärenklau nicht auf den Kompost oder in die Biotonne. Die Staude muss sicher in einer Mülltüte verwahrt werden und im Restmüll landen. Besser ist es aber die gesamte Entsorgung einem Profi zu überlassen.
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