Wiederbewaldung von Kalamitätsflächen mithilfe von Mutterstöcken

Hier wurden ganz bewusst die alten Stöcke zum Schutz des Nachwuchses stehen gelassen.

Schneller Überblick

  • Um die großen Kalamitätsflächen schnellstmöglich wieder zu bewalden, ist die Integration von Fichten-Mutterstöcken eine Möglichkeit, mit geringen Ressourcen an Pflanzen und finanziellen Mitteln die Wiederbewaldung zu initiieren
  • Vorteile von Vorwaldfunktionen können durch die Verwendung von standortgeeigneten schnellwachsenden Baumarten kostengünstig gefördert werden
  • Vornutzungserträgein relativ kurzen Zeiträumen können einen Beitrag zum absehbaren Versorgungsengpass an Industrieholz in der nahen Zukunft leisten

Die Stockachselpflanzung ist auch heute ein vielversprechender Ansatz, um mit geringen Pflanzenzahlen Schadflächen effektiv und kostengünstig wieder zu bestocken. In Hochgebirgslagen und Hangwäldern spielte mechanischer Schutz gegen Schnee und Schneebewegungen schon immer eine sehr große Rolle. Hier entstand die Methode der Stockachselpflanzung ursprünglich, bei der man sich dieser „Mutterstöcke“ bedient, um den frisch gepflanzten Jungpflanzen möglichst optimale Anwuchsbedingungen und mechanischen Schutz zu bieten. Im „Waldbauhandbuch Bayerische Staatsforsten 2018“ wird auf Kahlflächen nach Schadereignissen wie Sturm oder Borkenkäfer eine Höhe der Fichten-Mutterstöcke von 1 m empfohlen. Bei Flächen mit Gleitschneegefahr wird auf eine günstigere Schutzwirkung mit zunehmender Höhe der Stöcke verwiesen.

In dem hier vorgestellten Praxisbeispiel aus der Fürstlich Waldeckschen Hauptverwaltung in Bad Arolsen werden die trockenen Fichtenstöcke in einer Höhe von 2 bis 2,5 m auf der Fläche belassen. Dies ist eine Höhe, in der in vielen Fällen der Holzwert bereits durch Rotfäule vermindert ist.

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