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Lässt sich Strukturvielfalt messen?

Abb. 1: Buchenbestand in der mittleren Optimalphase in einer sächsischen Naturwaldzelle: Hohe Vorräte bei gleichzeitig geringen Verjüngungsanteilen und einer gewissen Strukturarmut sind immer noch typisch für einen Großteil der unbewirtschafteten Wälder in Sachsen. Hauptgrund hierfür ist die in Relation zur natürlichen Waldentwicklung oft verschwindend geringe Dauer des Nutzungsverzichtes von wenigen Jahrzehnten.

Schneller Überblick

  • Eine große Artenvielfalt kann zur Produktivität in Waldökosystemen beitragen
  • Waldstrukturtypen sind ein Abbild der Artenvielfalt; sie wurden auf Basis der Stichprobeninventur erfasst
  • Die nutzungsfreie Dauer auf stillgelegten Flächen ist fast immer zu kurz, um signifikante Unterschiede zum Wirtschaftswald zu zeigen
  • Deshalb wären weitere derartige Auswertungen in Nationalparken wünschenswert

Die Erneuerung der strukturellen Vielfalt der Wälder ist eines der Kernziele für die Bewirtschaftung des Landeswaldes im Freistaat Sachsen [12]. Indem die Waldstruktur das Wirkungsgefüge von Waldökosystemen spiegelt, bestimmt sie sowohl die Widerstandsfähigkeit gegenüber Störungen – wie Sturm, Insektenfraß oder Pilzbefall – als auch ihre anschließende Regeneration. Zunehmend wird sichtbar, dass der vom Menschen verursachte Klimawandel und Stoffeinträge gravierende Änderungen herbeiführen. Wahrscheinlich übersteigen diese die Resilienz von rezent vorkommenden Wald- bzw. Forst-Ökosystemen. Wenngleich es keine „einfache und klare Beziehung zwischen der Diversität einer Lebensgemeinschaft und ihrer Konstanz, Resistenz oder Elastizität gibt“, kann eine große Artenvielfalt bei zahlreichen Systemen zum Erhalt quantitativer Leistungen (Produktivität, Stoffflüsse etc.) beitragen [9].

Was ist Diversität?

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