pH-Wert-Messung als einfaches Hilfsmittel bei der Baumartenwahl

Abb. 1: Die Eibe findet sich in der Bodengruppe intermediär/azidotolerant.

Schneller Überblick

  • Der pH-Wert ist ein wichtiger ökologischer Standortsparameter und korreliert mit den Nährstoffansprüchen von Baumarten insbesondere in Bezug auf die Basensättigung des Bodens
  • pH-Wert-Messungen können Anbauentscheidungen vor Ort unterstützen
  • Die Kombination mit weiteren einfach im Gelände zu erhebenden Merkmalen (Humusform, Textur) erhöht die Aussagekraft

Bei den bodenchemischen Ansprüchen wird der pH-Wert in Baumarten-Steckbriefen [z. B. 4, 24] meist an erster Stelle genannt. Dies ist nicht überraschend, denn der pH-Wert ist ein wichtiger ökologischer Parameter und vor Ort leicht messbar. Allerdings fehlt in der Literatur meist die Angabe, auf welche Bodentiefe bzw. Bodenhorizonte (organische Auflage, humoser Oberboden, Mineralboden) die aufgeführten Werte sich beziehen und mit welcher pH-Messmethode (in H2O, KCl oder CaCl2) sie ermittelt wurden. Die vorliegende Auswertung auf der Basis der zweiten bundesweiten Bodenzustandserhebung im Wald (BZE II) liefert nun Werte für die ökologische pH-Amplitude (pH in H2O) auch von seltenen Baumarten.

Die Bodenreaktion ist in der Standortserkundung traditionell eine wichtige Kenngröße für die Charakterisierung der Bodeneigenschaften, da sie eng mit der Konkurrenzkraft von Baumarten verbunden ist. Die x-Achse in den Ökogrammen von Ellenberg [5] ist als Säure-Basengradient zu verstehen und ist eine wichtige konzeptionelle Grundlage für das Verständnis der Einmischung mitteleuropäischer Baumarten. Tatsächlich ist die Beziehung zwischen der Basenausstattung der Böden und dem pH-Wert in einem weiten Bereich aber nur sehr lose [1]. Moderne Standortinformationssysteme beziehen sich daher vor allem auf die Basenausstattung von Böden als bodenchemische Kenngröße [26, 28].

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