Geruchsblind durch Luftverschmutzung?

Ein Tabakschwärmer trinkt Nektar aus einer Blüte des Flügeltabaks (Nicotiana alata).

Nicht nur die Zerstörung ihrer Lebensräume macht Insekten das Leben schwer. Ein Problem, das nicht nur Menschen den Atem raubt, ist die Luftverschmutzung mit Ozon und Stickoxiden in den Städten – und nicht nur dort. An heißen Sommertagen kann auch auf dem Land der Ozongehalt der Luft ein Problem werden. Ozon ist in der Atemluft für Menschen bereits in geringen Konzentrationen schädlich und reizt die Atemwege. Als starkes Oxidationsmittel reagiert es leicht mit vielen Stoffen, so auch mit Molekülen von Blütendüften.

Ozon zerstört Blütenduft

Die Biologen Dr. Markus Knaden vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena und Dr. Brynn Cook von der Universität Virginia/USA haben sich deshalb mit der Frage beschäftigt, ob die Luftverschmutzung für Insekten ein Problem bei der Nahrungssuche darstellt. Frühere Untersuchungen hatten gezeigt, dass durch Umweltverschmutzung Düfte chemisch verändert werden können, was dazu führt, dass Insekten dann bestimmte Sachen nicht mehr finden. Tabakschwärmer der Art Manduca sexta sind ein ideales Modelltier für solche Versuche. Man kennt diesen auf dem amerikanischen Kontinent heimischen Nachtfalter sehr genau, und er lässt sich leicht züchten. Sein bevorzugter Nektarspender ist der Flügeltabak (Nicotiana alata) mit seinen am Abend süß duftenden, leuchtend weißen Blüten.

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