Niedersachsenabend up‘n Landgestüt
Dieses Mal steppte nicht der Bär, sondern die Pferde: In seiner kurzen Ansprache auf dem Niedersachsenabend am Mittwoch vergangener Woche stimmte sich Ministerpräsident Stephan Weil auf den neuen Veranstaltungsort des Events ein – dem, nach seiner Aussage, „tollsten Landgestüt der Welt.“ Denn das Who-is-who der Landwirtschaft traf sich nicht wie sonst üblich auf der Grünen Woche in Berlin, sondern auf dem Landgestüt in Celle, das der Veranstalter, die Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft, als neuen Ort für die Netzwerkveranstaltung auserkoren hatte. „Es gibt keinen Unterschied zu Berlin“, stellte der Ministerpräsident fest, „es ist genauso stickig wie in Berlin. Dieses Mal nicht wegen der Halle, sondern wegen dem Wetter. Also richtig gut gelöst“, scherzte er.
Unter strahlender Sonne konnten die hitzegeplagten Gäste aber genügend schattige Plätze zwischen Reithalle und Stallungen finden, probierten sich durch zahlreiche Köstlichkeiten aus Niedersachsen und kamen miteinander ins Gespräch. „Endlich“ sagte Niedersachsens Agrarministerin Barbara Otte-Kinast. Denn nach rund zwei Jahren der Pandemie „müssen wir auch mal wieder miteinander schnacken und uns in die Augen sehen.“
Miteinander „in echt“ geschnackt und diskutiert wurde auch schon in der Zukunftswerkstatt, die vor dem Niedersachsenabend im Celler Schloss stattfand. Rund 300 Teilnehmer verfolgten die Diskussion von sechs Experten zum Thema „Entscheiden in komplexen Systemen – Prioritäten und Perspektiven für die niedersächsische Land- und Ernährungswirtschaft in herausfordernden Zeiten.“ Und herausfordernd sind die Zeiten allemal, betonte Ulrich Löhr, Vorstandsvorsitzender der Marketinggesellschaft, in seiner Begrüßung: Der Ukraine-Krieg sorge für explodierende Preise für Betriebsmittel. Es sei sogar ungewiss, ob für die Ernte 2023 genügend Düngemittel und Energie zur Verfügung stehe.
Im Moment sei demnach die oberste Priorität, dass so viele Menschen wie möglich vor Hunger geschützt werden. „Leider scheint im Bundesagrar- und Bundesumweltministerium die Dramatik noch nicht angekommen zu sein“, sagte Löhr. Ähnlich sah das auch Prof. Dr. Ludwig Theuvsen, der Staatssekretär des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums, der in seinem Grußwort deutlich machte, was jetzt wirklich wichtig sei: die weltweite Versorgungs- und Ernährungssicherheit. „Wenn man unsere Landwirte ließe, könnten sie auch mehr Weizen produzieren“, sagte er.
Er hätte sich gewünscht, dass die Bundesministerien schneller auf die Lage reagieren würden. Er betonte aber, dass es nicht nur eine Krise in der Ernährungssicherheit gebe, sondern nach wie vor die Probleme in Umwelt- und Klimafragen. Hier gebe es kein „Entweder-oder“, um die Krisen zu lösen, sondern nur ein „Sowohl-als-auch.“ Theuvsen machte aber auch Mut: „Die Herausforderungen, die vor uns liegen, sind groß. Aber wer könnte diese bewältigen, wenn nicht die niedersächsische Landwirtschaft.“
Zugleich seien aber auch die globalen Produktionssteigerungen, die noch machbar seien, begrenzt, gab Hubertus Paetow, DLG-Präsident, in seiner Keynote zu bedenken. Schließlich seien auch die Flächen begrenzt. Deshalb stehe die Landwirtschaft jetzt vor der schon lange absehbaren Zeitenwende.
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