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Jede Behandlung jetzt genau abwägen

Die Wuchshemmung ist im Mais ganz unterschiedlich (Mitte unbehandelt). Die Behandlung wurde am 17. Juni bei 23 °C durchgeführt. Die Bildaufnahme erfolgte sechs Tage später.

Die Maisbestände präsentierten sich in der vergangenen Woche eher schwach. Vielfach zeigten die Pflanzen Stresssymptome, hervorgerufen durch Kälte und/oder Herbizidbehandlungen. Bestände, die keine Vorauflaufbehandlung erfahren haben, wurden häufig in der Woche vom 16. bis 21. Mai behandelt. Die warme Witterung in dieser Woche führte zwar zu einer ausgeprägten Wachsschicht, aber auch zu schnellem Wachstum des Maises.

Blattaktive Herbizide in Kombination mit dieser Wachstumsphase haben zum Teil zu Wuchshemmungen am Mais geführt. Inwieweit sich dieses wieder verwächst, bleibt abzuwarten. Dieselben Produkte in weniger empfindlichen Phasen angewandt, zeigten dies nicht. Lassen Sie also bei Behandlungen auf jeden Fall ein Spritzfenster, um die Verträglichkeit für den Mais beurteilen zu können.

Auf Flächen, die mit Adengo vorbehandelt wurden, stellt sich die Situation uneinheitlich dar. Erfolgte die Behandlung bis sieben Tage vor einem nennenswerten Niederschlag, ist die beobachtete Wirkung gut bis sehr gut. Lagen mehr als 14 Tage zwischen Anwendung und nennenswerten Regenmengen, war ein deutliches Abfallen der Leistung zu beobachten. Die obligatorische Nachbehandlung nach rein bodenaktiver Vorlage steht aktuell an bzw. wurde zum Teil in der vergangenen Woche durchgeführt. Hier ist unbedingt vorher das Unkraut-/ Ungrasspektrum der Fläche zu beachten, um die entsprechenden Produkte zu wählen.

Bei einer Standardverunkrautung mit Hühnerhirse + Knöterich/W. Gänsefuß bietet die Kombination aus Mesotrione + Prosulfuron (z.B. Callisto 0,8 l + Peak 16 g) eine breite und kostengünstige Möglichkeit der Nachbehandlung. Spielen weitere Gräser eine Rolle, bietet sich der Zusatz von Nicosulfuron zur oben genannten Kombination an (Callisto 0,8 l + Nicogan 0,8 l + Peak 16 g bzw. Elumis 1,1 l + Peak 16 g). Soll oder muss nicosulfuronfrei behandelt werden (max. 45 g/ha in zwei Jahren), sind breite und gräserwirksame Alternativen entweder MaisTer Power 1,25l oder Zingis + Mero 0,29 l + 2 l. Alternativ kann Nicosulfuron durch Rimsulfuron (Cato 40 g +Trend 0,24 l) ausgetauscht werden.

Liegt der Fokus auf Durchwuchskartoffeln, bietet der zweimalige Einsatz von je mindestens 80 g/ha Mesotrione (z.B. Callisto 0,8 l) beste Aussicht auf Erfolg. Besonders bei späteren Behandlungen bietet Mesotrione die schnellste und sicherste Wirkung, in Verbindung mit Pyridate (Botiga 0,9 l) verbessert sich die Wirkung noch ein wenig. Die zweimalige Nachbehandlung ist notwendig, da die Kartoffeln aus verschiedenen Tiefen verzettelt auflaufen.

Desweiteren rückt der Termin zur Aussaat von Untersaaten immer näher. Ab dem Sechs-Blatt-Stadium von Mais können Untersaaten ausgebracht werden. Zur Verbesserung des Keimverhaltens bietet sich die Ausbringung mittels Hacktechnik an, die gleichzeitig auch als Unkrautbekämpfung fungiert. Wenn möglich, sollte die Aussaat um Regenereignisse herum erfolgen. Bei sehr trockenen Bedingungen kann sich die Keimung um zwei bis drei Wochen verzögern. Fällt das mit einem zügigen Reihenschluss beim Mais und großrahmigen Sorten zusammen, kann dies die Entwicklung der Untersaat empfindlich beeinträchtigen. Nach dem Einsatz von Aspect (Flufenacet), Adengo, MaisTer Power oder Zingis (alle mit Thiencarbazone) wird unabhängig von der Menge von einer Grasuntersaat abgeraten.

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