FERKELHALTUNG
Farbiges Licht gegen Schwanzbeißen?
Der Sehsinn des Schweines ist verglichen mit der Leistung anderer Sinnesorgane eher als untergeordnet anzusehen. Der Geruch-, Gehör- und Tastsinn sind weitaus bedeutender für die Wahrnehmung der Umgebung. Dazu kommt, dass die Schweine über keine flexible Augenlinse verfügen. Sie können deshalb die Sehschärfe durch Anpassung der Linse nicht fokussieren. So können Objekte nur in einem Abstand von etwa zwei Metern vom Auge des Schweines als scharf wahrgenommen werden. Diese anatomischen Besonderheiten des Auges von Hausschweinen sind ein Erbe der wilden Vorfahren. Die Natur entwickelt Sinnesorgane immer nur nach dem Prinzip des Selektionsvorteils und der absoluten Notwendigkeit. Der Sehsinn dient neben der Orientierung in eher gering beleuchteter Umgebung (Unterholz) offensichtlich vor allem dem Zweck der Futteridentifizierung im unmittelbaren Nahbereich des Auges. Dafür spricht auch das eingeschränkte Farbsehvermögen, indem die häufig vorkommenden Naturfarben Grün und Blau, nicht aber Rot wahrgenommen werden.
Lichtintensität und Tierverhalten
Schweine sehen nach bisherigen Erkenntnissen Farben im Vergleich zum Menschen deutlich gedämpfter. Schweine sind tag- bzw. dämmerungsaktive Tiere, deren Tagesrhythmus vom Licht gesteuert wird. Dabei unterscheidet sich die Beleuchtung im Stall in vielen physikalischen Eigenschaften (Lichtintensität, Photoperiode, Lichtfarbe) von den Eigenschaften des natürlichen Lichtes. Dazu kommt eine völig unterschiedliche Lichtintensität. Natürliche Lichtverhältnisse bilden das volle Farbspektrum des Lichtes ab und sind am Tage vielfach intensiver (> 10.000 Lux) als das unter Stallhaltungsbedingungen (80 Lux) machbar oder sinnvoll wäre (DLG, 2017). Auf der anderen Seite orientieren sich Wildschweine in der Nacht bei geringem Mondlicht (< 7 Lux) – auch eine Fähigkeit, die bei Hausschweinen erhalten geblieben ist. Diese relativiert manche Diskussion um Vorgaben in der Haltungsgesetzgebung.
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