Jägerschaft Stade
Goldenes Rebhuhn
Das Rebhuhn war bis in die Nachkriegszeit eine der häufigsten Feldvögel unserer Agrarlandschaft. Heute steht das Rebhuhn auf der Roten Liste Deutschlands und gilt als stark gefährdet. Zurückzuführen ist dies u.a. auf die Intensivierung in der Landwirtschaft, wo es kaum noch Rückzugsräume für die Aufzucht der Küken gibt und ausreichend winterliche Deckung zum Schutz vor dem gestiegenen Prädationsdruck.
Eine mittlerweile erprobte und besonders effektive Methode, dem Rebhuhn wieder Lebensraum zu bieten, sind mehrjährige Blühflächen. Hier finden die Feldhühner ganzjährig ausreichend Deckung und Nahrung in Form von Insekten, Kräutern und Samen. Neben diesen Flächen benötigt das Rebhuhn Niederhecken, mehrjährige Säume sowie Graswege, aber auch kurzgrasige, trockene Bereiche und ein strukturiertes Prädatorenmanagement.
Im Landkreis Stade läuft seit einigen Jahren das „Rebhuhnschutzprojekt der Stader Geest“. Nach Angaben des Projektverantwortlichen Jens Hariefeld ist seit der Umsetzung der Naturschutzmaßnahmen die Population um durchschnittlich 50 Prozent gestiegen und zählt damit zu den erfolgreichsten Rebhuhn-Schutzprojekten in Deutschland. Dieser Erfolg wäre ohne die Unterstützung der Dow Deutschland Anlagengesellschaft mbH nicht möglich gewesen. „Dank der Unterstützung von Sponsoren wie der Dow ist es möglich, dass solche Artenschutzprojekte umgesetzt werden können. Daher gilt unser besonderer Dank Neldes Hovestad, der mit seiner Entscheidung auf Unterstützung des Projektes einen erheblichen Beitrag für den Natur- und Artenschutz in unserem Landkreis geleistet hat“, so JS-Vorsitzender Peter Hatecke.
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