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Im Zwischenfruchtanbau wird viel ausprobiert

Links ungedüngter Ölrettich, rechts Ölrettich-Wicke-Mischung. Die Mischung zeigt ein deutlich besseres Wachstum.

Mit den Restriktionen der neuen Düngeverordnung erfährt der Zwischenfruchtanbau jedoch deutliche Einschränkungen, da die Pflanzen nicht mehr ausreichend Nährstoffe für ein gutes Wachstum erhalten. Pflanzen, die nicht die Möglichkeit haben, sich Luftstickstoff anzueignen, wie Leguminosen, können sich dann nicht zufriedenstellend entwickeln. Daher hat die Landwirtschaftskammer in Zusammenarbeit mit Landwirten auf mehreren Standorten Versuchsanlagen etabliert, um Lösungen für dieses Problem zu erarbeiten: Auf den Feldern wurden unterschiedliche Zwischenfruchtarten und Zwischenfruchtmischungen mit und ohne Leguminosen ausprobiert.

Wie erwartet wuchs ein ungedüngter Ölrettich im Vergleich zur gedüngten Variante nicht zufriedenstellend. Was aber nun tun, wenn die Düngung per Gesetz nicht mehr erlaubt ist? Hier kann tatsächlich die Zumischung von Leguminosen hilfreich sein. Die Kombinationen von Ölrettich mit Wicke ohne Zusatzdüngung wuchs im Vergleich fast so gut wie ein gedüngter Ölrettich ohne Leguminose.

Aber auch Erbsen und Bohnen wuchsen ordentlich. Allerdings können diese Leguminosen nur alle fünf bis sechs Jahre angebaut werden. Sonst kommt es zu einer Selbstunverträglichkeit, der sogenannten Leguminosenmüdigkeit. Die gibt es auch bei der Wicke, sie ist aber nach ersten Beobachtungen nicht so stark ausgeprägt. Zusätzlich war in den Versuchen positiv hervorzuheben, dass die Nmin-Werte im Boden, also die freien Stickstoffmengen im Boden, nicht durch den Anbau von Ölrettich-Wicke-Mischungen im Vergleich mit Ölrettich in Reinsaat angestiegen waren.

Das zeigt im Zusammenhang mit dem besseren Wachstum, dass die Wicke in der Mischung einen positiven Einfluss hat. Sie stellt Stickstoff zur Verfügung, der vollständig vom Ölrettich verwertet werden kann. Die Wicke hat, wie der Ölrettich auch, dabei keine negativen Auswirkungen auf eine nachfolgend angebaute Kartoffel, was gerade in der Region Uelzen ein wichtiges Kriterium ist. Als Ausblick für 2021 lässt sich festhalten, dass wir die Versuche fortsetzen werden, um weiter an Lösungen für anstehende Fragen zu arbeiten.

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