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Brandenburg

Schwere Vorwürfe gegen brandenburgischen LFE-Mitarbeiter

Zu Verbiss gehendes Wild „medikamentös einregulieren“ - diesen Gedanken hegen Mitarbeiter des Landesbetriebs Forst Brandenburg.

Anfang Juli fand im brandenburgischen Landtag ein Fachgespräch zum Waldumbau statt. Der Einladung der Landtagsfraktion Die Linke waren zahlreiche Diskussionsteilnehmer gefolgt, darunter Mitglieder der Geschäftsstelle des Landesjagdverbands Brandenburg (LJV) und des Landeskompetenzzentrums Forst Eberswalde (LFE). Laut Pressemeldung des LJV vom 4. Juli sorgten Aussagen von LFE-Mitarbeiter Torsten Wiebke, unter anderem wissenschaftlicher Leiter der Fachverfahren Waldinventur und Fernerkundung im LFE sowie Kandidat der Partei Bündnis 90/Die Grünen für die Stadtverordnetenversammlung Eberswalde, für einen Eklat.

Wiebke wies daraufhin, die Einregulierung von Wildtierbeständen medikamentös vorzunehmen. Ein konkretes Vorgehen beschrieb er jedoch nicht. Weiter heißt es, dass Wiebke sich abfällig gegenüber den brandenburgischen Jägern geäußert habe. Dabei soll er gesagt haben, dass er „die Nase voll von den Jägern in Brandenburg, die weder kompromiss- noch dialogbereit seien und denen es nur um dicke Trophäen ginge und dafür das Wild füttern,“ habe.

Auf Anfrage der Redaktion an Wiebke, welche konkreten Sachverhalte er vorbringen könne, die solche Aussagen rechtfertigen würden, äußerte sich eine Pressesprecherin des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MLUK), dem der Landesbetrieb Forst Brandenburg (LFB) und damit ferner das LFE untergeordnet ist. Diese gab an, dass im „Fachgespräch der Fraktion Die Linke […] diese Frage nicht Thema mit Torsten Wiebke gewesen sei.

Auf die Nachfrage, wie die angeblichen Aussagen dann in die Pressemitteilung des LJV gelangt seien, ob die Äußerungen vielleicht nicht im Fachgespräch, sondern am Rande der Veranstaltung getätigt wurden, erhielt die Redaktion Antwort, dass die betreffenden Äußerungen „nach Aussagen des Kollegen Herrn Wiebke nicht gefallen“ seien.

Kai Hamann, Geschäftsführer des LJV, bestätigte gegenüber der Redaktion die in der Pressemitteilung vorgebrachte Situation zu Wiebkes abfälligen Äußerungen. Demnach sei „diese Aussage von Herrn Wiebke während des Fachgesprächs im brandenburgischen Landtag gefallen.“ Weiter führte Hamann aus, dass „unsererseits […] verschiedene Teilnehmer dabei [gewesen seien], die diese Aussagen ebenfalls mitbekommen haben und bestätigen können.“

Zurückkehrend auf die Aussagen zur medikamentösen Einregulierung von Wildbeständen erklärte die Pressestelle des MLUK: „Wenn das Ziel der Waldumbau aus Naturverjüngung ist, müssen offensichtlich Maßnahmen zum Schutz der Pflanzen getroffen werden. Dabei könnte es verschiedene theoretische Möglichkeiten wie Zäunen, medikamentöse Lösungen oder die Jagd geben.“

Ob Wiebke damit die Vergiftung von oder eine Art Empfängnisverhütung für das Wild meint, ist unklar. Eine konkrete Aussage bleibt er schuldig.

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